Rathaus-Pressekonferenz für Schülerzeitungen

Zwei Senatoren stellten sich Fragen - Wettbewerb zum Thema Klima startet

Junge Redakteurinnen und Redakteure der Zeitungen an Hamburgs Stadtteilschulen und Gymnasien konnten am Nachmittag im Kaisersaal des Rathauses gleich zwei Senatoren ins Kreuzverhör nehmen: Schulsenator Ties Rabe und Umweltsenator Jens Kerstan stellten sich – wie bei einer professionellen Pressekonferenz üblich – allen Fragen zu den Themen Umwelt und Bildung.

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Rathaus-Pressekonferenz für Schülerzeitungen

Senator Kerstan hatte ein Mitmach-Angebot im Gepäck: Die Umweltbehörde und die Schulbehörde richten in diesem Jahr erstmalig einen Schülerwettbewerb mit dem Titel „#moinzukunft - Mein klimafreundliches Hamburg 2030“ aus. Klassen, AGs oder Schülerteams an weiterführenden Schulen können dabei bis zum Herbst Ideen und Visionen für ein klimafreundliches Hamburg entwickeln und attraktive Preise gewinnen.

Jens Kerstan, Umweltsenator, erklärt: „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für den Planeten und für Hamburg ein Thema von großer Bedeutung. Wir müssen uns darauf vorbereiten und an etlichen Stellen anders planen – zum Beispiel beim Verkehr, den Deichen oder bei der Versickerung von Regenwasser. Es ist wichtig, dass wir die junge Generation nach Visionen für ihre eigene Zukunft fragen. Ich hoffe, dass der Wettbewerb uns frische, spannende und vor allem viele Ideen aus dem Blickwinkel der Jugend bringt. “

Ties Rabe, Bildungssenator, erklärt: „Es ist kein Zufall, dass die Schulbehörde für die Hamburger Schülerinnen und Schüler diesen neuen Schülerwettbewerb mit großem Engagement fördert. Viele unserer Bildungszentren, wie zum Beispiel das Umweltzentrum Karlshöhe, das Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung, die Grüne Schule und die Zooschule bei Hagenbeck, haben Unterstützungsangebote für die Wettbewerbsteams entwickelt. Unser Landesinstitut wird spannende Lehrerfortbildungen anbieten, damit die Wettbewerbsteams bei Bedarf auch im Unterricht die beste Unterstützung erhalten, um ihre kreativen Ideen als Wettbewerbsbeiträge zum Erfolg führen.“

Der #moinzukunft-Schülerwettbewerb wird von der Behörde für Umwelt und Energie in Kooperation mit der Behörde für Schule und Berufsbildung veranstaltet und sucht Schülerteams, die herausfinden, wie Hamburg eine lebenswerte Stadt bleiben kann. Als Preise gibt es unter anderem eine Reise nach Kopenhagen oder Exkursionen nach Neuwerk und ins Klimahaus nach Bremerhaven zu gewinnen. Schülerteams können zum Beispiel Forschungen und Projekte zum Klimawandel für ihren Lebensalltag machen, Lösungen für ihr Stadtviertel oder die ganze Stadt vorschlagen und visualisieren. Sie können Untersuchungen, Messungen, Experimente, Kampagnen, Mitmachaktionen, Filme einreichen – vieles ist denkbar!

Teilnehmen können Schülerteams ab der 5. Jahrgangsstufe an allen allgemeinbildenden Schulen in Hamburg. Für die Unterstützung der Projektteams stehen anerkannte Fachleute bereit. Die Klima-Mentorinnen und Klima-Mentoren, zum Beispiel aus der Biologie, Geografie, Meteorologie oder Stadtplanung, unterstützen bei der Umsetzung von Ideen. Wer die Unterstützung der Fachleute oder Mentoren in Anspruch nehmen will, kann sich schon jetzt für den Wettbewerb anmelden. Die ausgearbeiteten Wettbewerbsbeiträge müssen bis Mitte Oktober 2018 eingereicht werden. Eine Jury prämiert dann die jeweils besten Arbeiten in verschiedenen Kategorien.
Informationen, Hintergrundwissen und Unterstützungsangebote zum Wettbewerb stehen auf der neuen Internetseite www.moinzukunft.hamburg.

Über #moinzukunft

#moinzukunft ist die neue Plattform für mehr Klimaschutz im Alltag. Klimaschutz einfach gemacht mit praktischen Tipps & Tricks und vielen spannenden Veranstaltungen in Hamburg. Nicht verpassen: Am 26. Mai findet im Elbpark Entenwerder Hamburgs erstes energieautarkes Festival statt – das FUTUR 2 FESTIVAL. Weitere Infos unter www.moinzukunft.hamburg  und www.futur2festival.de

Hintergrund

Hamburgs Schülerzeitungen – Hamburg Organisator Schülerzeitungswettbewerb der Länder

Die Hamburger Schülerzeitung „Mümmel-Express“ der Ganztagsgrundschule Mümmelmannsberg ist aktuell Deutschlands beste Schülerzeitung in der Kategorie Grundschulen. Die Redaktion des „Mümmel-Express“ setzte sich am 22. und 23. Februar im Finale des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder 2018 in Potsdam gegen 53 Grundschul-Redaktionen aus ganz Deutschland durch.                 

Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder findet alljährlich zunächst in jedem einzelnen Bundesland statt. Die besten Redaktionen auf Landesebene werden dann für die Bundesebene nominiert. Die Bundesebene wird abwechselnd von den Bundesländern ausgerichtet. Seit 2014 hatte Brandenburg den Vorsitz. Ab dem nächsten Jahr wird die Medienstadt Hamburg für die Organisation des Wettbewerbs auf Bundesebene zuständig sein. Schülerzeitungs-Wettbewerb: www.schuelerzeitung.de

Hamburgisches Schulgsetz § 33 - Schülerzeitungen, Schülergruppen

(1) 1 Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht, Schülerzeitungen herauszugeben und auf dem Schulgrundstück zu verbreiten. 2 Schülerzeitungen sind Zeitungen, die von Schülerinnen und Schülern einer oder mehrerer Schulen für diese herausgegeben werden. 3 Sie stehen anders als die von einer Schule unter Verantwortung der Schulleitung herausgegebene Schulzeitung außerhalb der Verantwortung der Schule und unterliegen dem Hamburgischen Pressegesetz vom 29. Januar 1965 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 15), zuletzt geändert am 5. Februar 1985 (Hamburgisches Gesetz-und Verordnungsblatt Seite 62), in der jeweils geltenden Fassung sowie den übrigen gesetzlichen Bestimmungen. 4 Die Schule und die zuständige Behörde fördern die Arbeit von Schülerzeitungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

(2) 1 Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht, sich an ihrer Schule in Schülergruppen zu betätigen. 2 Die Betätigung in der Schule kann von der Schulleitung eingeschränkt oder verboten werden, wenn es die Sicherung des Bildungs- und Erziehungsauftrags erfordert. 3 Den Schülergruppen können Räume und sonstige schulische Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden, wenn der Schul- und Unterrichtsbetrieb dadurch nicht beeinträchtigt wird. 4 Die Schulkonferenz oder der Schulvorstand regelt Grundsätze für die Betätigung von Schülergruppen in der Schule.

Rückfragen der Medien:

Behörde für Umwelt und Energie
Jan Dube, Pressesprecher
Tel.: 040 42840-8006
jan.dube@bue.hamburg.de

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