Lokstedt spart Energie

Fünf Tage stand Lokstedt ganz im Zeichen der Energie: An verschiedenen Ort gab es für Interessierte Informationen, Beratung und im Tausch gegen eine alte Glühbirne sogar eine neue LED-Lampe.

Energiespartage in Lokstedt

Ohne Energie geht nichts: Das war nicht nur das Motto bei den Energiespartagen in Lokstedt, sondern ist auch in unserem Alltag so. Aber warum ist die Stromrechnung am Ende eigentlich so hoch? Was sind die größten Stromfresser im Haushalt? Und was kannst du eigentlich tun, wenn du Energie sparen möchtest?

Erstberatung im Stadtteil

Diese und noch viele Fragen mehr waren Thema bei den Energiespartagen in Hamburg Lokstedt. An fünf Tagen standen an verschiedenen Orten in Lokstedt Beraterinnen und Berater der Verbraucherzentrale, der Caritas, des EnergieBauZentrums und der ZEBAU Rede und Antwort. Und Fragen gab es viele. Während einige Besucher ein allgemeines Interesse am Stromsparen bekundeten, gab es auch konkrete Anliegen wie beispielsweise eine plötzlich stark angestiegene Stromrechnung. In den Gesprächen konnte Sabine Konkel, Beraterin der Verbraucherzentrale, nur erste Hinweise geben: „Um tatsächlich Veränderungen vornehmen zu können, müssen wir uns den Stromverbrauch in der Wohnung genau anschauen. Dafür gibt es unsere Checks.“

Glühbirne gegen LED

Das Interesse an den Checks der Verbraucherzentrale war vorhanden und einige der Ratsuchenden haben direkt eine Folgeberatung in Form eines solchen Checks gebucht. Das kann ein Stromspar-Check, ein Heiz-Check oder ein Gebäude-Check sein. Auch der Lampentausch – eine alte Glühbirne gegen einen energieeffizienten LED-Ersatz – fand Anklang. „Einige haben uns alle Glühbirnen mitgebracht, die sie zu Hause finden konnten. Die konnten wir natürlich nicht alle tauschen, sonst hätten unsere LED-Lampen nicht gereicht.“, so Sabine Konkel.

Forschen zum Klima

Die Energiespartage waren Teil des Forschungsprojektes „Klimafreundliches Lokstedt“, das gemeinsam von der Universität Hamburg, der HafenCity Universität, dem Bezirksamt Eimsbüttel und der Behörde für Umwelt und Energie der Stadt Hamburg durchgeführt wird. Wie kann Klimaschutz in einer Stadt wie Hamburg aussehen? Was ist Einwohnerinnen und Einwohnern wichtig? Wie können ein klimafreundliches Leben und eine hohe Lebensqualität in Hamburg-Lokstedt zusammengebracht werden? Diesen und ähnlichen Fragen geht das Forschungsprojekt „Climate Smart City Hamburg | Lokstedt“ nach. Dazu werden drei zentrale Themen untersucht: Haushaltsenergie, Mobilität und Abfallwirtschaft. Zusammen mit den Menschen aus Lokstedt sollen mögliche Entwicklungen für die Zukunft von Lokstedt erarbeitet werden.