Fahrradfreundlich mit Siegel

Die Zertifizierung als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) – seit Mitte 2018 darf sich auch das Bezirksamt mit diesem Titel schmücken.

Eimsbüttel ist als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet.

Das Thema Mobilität ist dem Bezirk Eimsbüttel wichtig. Dazu gehört auch, die rund 970 Mitarbeiter des Bezirksamtes dazu zu bewegen, den Weg zur Arbeit oder Dienstfahrten vermehrt mit dem Fahrrad zu erledigen. Kay Gätgens, Bezirksamtsleiter in Eimsbüttel, radelt wie viele Beschäftige selbst täglich ins Büro. Auch fast alle Dienstfahrten macht er mit dem Fahrrad: „Wir wollen amtlich umsteigen: Neben dem ÖPNV ist das Rad ein ideales Fortbewegungsmittel, es schont die Umwelt, entzerrt den Stau, reduziert den Parkplatzdruck und tut der Gesundheit gut.“ Außerdem helfe das Radfahren, Krankheitstage zu reduzieren und spare im Vergleich zum Betrieb von Dienstwagen deutlich Steuergelder.

Fahrradkeller und Duschen

Um sich fahrradfreundlicher Arbeitgeber nennen zu dürfen, musste das Bezirksamt einige Kriterien erfüllen: Zusätzliche Fahrradstellplätze wurden eingerichtet, das eigene Rad steht im Amt am Grindelberg sicher im Fahrradkeller, es gibt Duschmöglichkeiten und die Mitarbeiter können für Dienstfahrten ein Elektrofahrrad bequem über den Computer buchen.

Fahrradfreundlich ist klimafreundlich

Im Juni 2018 hat das Bezirksamt einen Fahrradtag für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisiert. Dort konnten die Elektroräder ausprobiert, ein Fahrradsimulator getestet, das eigene Rad auf Sicherheit geprüft und neue Radwege im Bezirk getestet werden. „Ich kann andere Arbeitgeber nur ermutigen, sich zertifizieren zu lassen. Das ist ein gutes Signal an die Mitarbeiter, dass der Arbeitgeber etwas für sie tut, ihren Wünschen entspricht und einen Beitrag zur Gesundheitsförderung leistet.“, so Gätgens. Und fahrradfreundlich heißt gleichzeitig auch klimafreundlich: Denn wer das Auto stehen lässt, spart CO2, entlastet die Straßen in Hamburg und schont damit die Umwelt.