Paddeln für die Umwelt

Ab dem 1. April kannst du kostenlos auf der Alster Kajak fahren. Einzige Bedingung: Du sammelst Plastik und anderen Abfall ein. Kajak fahren für die Umwelt!

Paddeln für die Umwelt

Die Idee: Hamburgerinnen und Hamburger können sich für zwei Stunden kostenlos ein Kajak ausleihen und damit auf der Alster paddeln. Im Gegenzug sammeln die Paddler Plastik und anderen Abfall aus der Alster und den anliegenden Kanälen und teilen ihr Erlebnis in den Sozialen Medien. Die Organisation GreenKayak kommt aus Dänemark und ist ab April auch für alle Hamburgerinnen und Hamburger da. In Dänemark haben Freiwillige bisher seit 2017 schon 10 Tonnen Müll gesammelt.

Kiloweise Beute

Jens Kerstan, Umweltsenator und Schirmherr der Frühjahrsputzaktion „Hamburg räumt auf“ der Stadtreinigung, ist vorab schon mitgepaddelt und begeistert: „Das Konzept von GreenKayak ist bestechend einfach und gut: Man kann gratis ein Kajak leihen, Müll aus den Gewässern fischen und am Ende lässt sich die Ausbeute in Kilo und Tonnen wiegen. So lassen sich Freizeit, Natur und Bürgerengagement perfekt verbinden.“ Er hofft, dass viele Hamburgerinnen und Hamburger das Angebot nutzen. Die Umweltbehörde unterstützt das Projekt für zunächst drei Jahre.

Alle an Bord

Die Kajaks werden ab April bei zunächst drei Vermietungen liegen und können dort ausgeliehen werden: Segelschule Käpt‘n Prüsse, An der Alster 47; Zur Gondel, Kaemmererufer 25 und SUP CLUB Hamburg, Isekai 1. Für die Zwei-Personen-Boote brauchst du keine Vorerfahrung – es kann also jeder mitmachen. An Bord ist neben zwei Schwimmwesten auch eine Gewässerkarte und ein Infoflyer mit Tipps, wo mit hoher Wahrscheinlichkeit Müll im Gewässer zu finden ist.

Kampf dem Plastik!

Tobias Weber-Andersen, Gründer von GreenKayak, hofft auf viele aktive Hamburgerinnen und Hamburger: „Zusammen mit der Hamburger Umweltbehörde und möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern möchten wir dazu beitragen, dass die Hamburger Gewässer dauerhaft sauber bleiben. Wir bieten allen Menschen in Hamburg die Möglichkeit, dem Plastikmüll in den Gewässern den Kampf anzusagen“. Also, ab aufs Wasser und den Frühling begrüßen! Und dabei noch Gutes für die Alster, die Stadt und die Umwelt tun.