Ein Straßenfest fürs Klima

Wer arbeitet, darf auch feiern! Für ein klimafreundliches Lokstedt wurde gemeinsam diskutiert, ausprobiert und sich engagiert. Von Energiespartagen über den nachhaltigen Brötchenbüdel bis hin zum Wettbewerb um ein Gemeinschafts-Lastenrad wurden zusammen Ideen getestet, wie sich ein ganzer Stadtteil in Sachen Klimaschutz gut aufstellen kann.

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Klimafreundliches Lokstedt

Das große Straßenfest rund um den Klimaschutz im Juni bildete den Abschluss des Forschungsprojektes „Klimafreundliches Lokstedt“. Die Lokstedter Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich aktiv zu beteiligen. Und das haben sie getan: „Mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger, darunter Kinder und Jugendliche, haben aktiv mitgemacht.“, so Bezirksamtsleiter Kay Gätgens. „Mit dem Mix aus Veranstaltungen, Onlinebeteiligung sowie Aufsuchen und Ansprechen der Menschen an verschiedenen Orten sind wir neue Wege der Bürgerbeteiligung gegangen.“

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Zu gewinnen: E-Lastenrad

Von Mittags bis in den Abend hinein haben zahlreiche Besucher in der Grelckstraße gefeiert – bei Musik, guter Stimmung und mit zahlreichen Aktionen zum Thema Klimaschutz. Und das kurze Gewitter am Nachmittag „hat die Besucher noch enger zusammenrücken lassen“, so ein Aussteller aus Lokstedt. Als ein Höhepunkt wurde im Rahmen eines Wettbewerbs das E-Lastenrad des Projektes vergeben. Freuen darf sich darüber das Kinderhaus Lokstedt.

Wissen vor Ort

Mobilität war eines der drei großen Themen, die in dem Forschungsprojekt auf der Agenda standen. Ebenso wie die Themen Energie und Abfall sorgte es für viel Diskussionsstoff. Und die Lokstedter haben sich eingebracht, was Umweltsenator Jens Kerstan sehr zu würdigen weiß: „Damit Klimaschutz gelingt, ist es entscheidend, das Wissen und die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger vor Ort einzubeziehen. Das Forschungsprojekt gibt uns wertvolle Hinweise, wie wir gemeinsam Stadtteile gestalten und weiterentwickeln können, um Klimaschutz im Alltag möglich zu machen.“

Hier informieren

Wer neugierig geworden ist, kann sich ausführlich über einzelne Maßnahmen und Projektschritte unter www.hamburg.de/smartlokstedt informieren. Hier wird es nach Abschluss des Projektes auch weiterhin Einblick in die Forschungsergebnisse geben.

Das Forschungsprojekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.