Gemeinsam für das Klima

In einem gemeinsamen Streik am 20. September soll weltweit, über alle Grenzen hinweg, für das Klima demonstriert werden.

Demonstrieren für den Klimaschutz

Jeden Freitag gehen Schülerinnen und Schüler weltweit auf die Straße. Schon seit Monaten kämpfen sie für einen Wandel der Klimapolitik. Und sie sind längst nicht mehr alleine: Neben mehr als 700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben sich auch Eltern sowie Unternehmerinnen und Unternehmer zusammengeschlossen, um sich für das Klima einzusetzen. Nun sollen all diese Aktivitäten in einem gemeinsamen Streik am 20. September zusammengeführt werden.

Gemeinsam stark

Greta Thunberg, die die Bewegung gewissermaßen ausgelöst hat, wendet sich direkt an die Erwachsenen: „Viele Erwachsene haben noch nicht verstanden, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit. (...) Deshalb rufen wir alle Menschen zu einem weltweiten Klimastreik auf.“ Die Forderung an die Politik: Es soll ein Weg beschritten werden, bei dem die Erderwärmung unter 1,5 Grad Celsius gehalten wird.

Politik am Zug

Der Termin ist mit Bedacht gewählt: Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über die nächsten Schritte ihrer Klimapolitik. Und einen Tag später beginnt in New York der UN-Klimagipfel. Bei dem Gipfel soll darüber beraten werden, wie die Vereinbarungen des Übereinkommens von Paris tatsächlich zur Umsetzung gebracht werden können. Den Auftakt stellt der „Youth Climate Summit“ dar, bei dem junge Menschen den UN ihre Ziele und Ansätze präsentieren können.