Ein Plan fürs Klima

Um das Klima zu schützen, braucht es eine Strategie: Mit dem Hamburger Klimaplan hat sich die Stadt nicht nur eine Strategie zum Klimaschutz, sondern auch zur Anpassung an den Klimawandel gegeben.

Der Hamburger Klimaplan

Bis zu 80 Prozent der weltweiten Treibhausgase werden durch Städte verursacht. Folglich spielen sie auch beim Klimaschutz eine besondere Rolle. Dieser Verantwortung für den Klimaschutz stellt sich Hamburg seit vielen Jahren und hat dazu einen „Klimaplan“ aufgestellt. Neben dem Klimaschutz ist aber auch die Anpassung an den Klimawandel von zentraler Bedeutung.

Klimaschutz und Anpassung

Denn auch Hamburg spürt den Klimawandel schon: Stärkere Regenfälle, höhere Temperaturen im Sommer und stärkere Stürme im Herbst und Winter. Der Hamburger Klimaplan enthält deshalb nicht nur alle Maßnahmen, um das Klima zu schützen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag, um die Stadt Hamburg an den Klimawandel anzupassen.

Was ist das Ziel?

Hamburg möchte bis 2050 nicht nur eine „Klimastadt“ werden („Climate Smart City“), sondern auch eine klimawandelresiliente, das heißt an den Klimawandel angepasste Stadt, sein. Aber was bedeutet das? Für Hamburg bedeutet Klimaanpassung insbesondere, die Schäden, die durch Hochwasser und Starkregen entstehen können, möglichst gering zu halten. Und die Menschen, die Umwelt, aber auch Gebäude und Straßen bestmöglich auf Veränderungen des Klimas vorzubereiten.

Projekte über Projekte …

Das betrifft alle Bereiche des Lebens in Hamburg: Die Wirtschaft ebenso wie Schulen und Kitas, das Thema Mobilität ebenso wie Gebäude und Straßen. Ob die Verstärkung des Hochwasserschutzes, der Ausbau von Gründächern oder das Pflanzen klimaresistenter Bäume im Stadtgebiet. Mit dem Projekt „RegenInfraStrukturAnpassung“ (RISA) soll außerdem die Aufnahmefähigkeit der Siele nach Starkregen verbessern werden, um Überschwemmungen zu vermeiden.