Es grünt so grün

Wenn alles zu blühen beginnt, holen wir uns die Farbenpracht auch gerne in die eigenen vier Wände. Hast du dabei schon mal über die Klimabilanz deiner frischen Blumen nachgedacht?

Schnittblumen als Klima-Killer

Überall sprießen sie aus der Erde: Die ersten Frühlingsboten. Aber nicht nur draußen, auch in den eigenen vier Wänden bereiten uns frische Blumen gute Laune. Aber woher kommen unsere Schnittblumen eigentlich? Und unter welchen Bedingungen werden sie gezogen? Damit du vor lauter Frühlingsgefühlen nicht dem Klima schadest, kannst du beim Blumenkauf auf ein paar Dinge achten.

Einmal um die Welt

Los geht es schon bei der Wahl der Blumen: Immer wieder wird bei Untersuchungen festgestellt, dass insbesondere Rosen mit Pestiziden belastet sind, weil sie mit gefährlichen Giften gespritzt werden. Das ist nicht nur für die Arbeiterinnen und Arbeiter vor Ort schädlich, sondern auch für die Floristen hier bei uns. Zwar kommen mittlerweile viele der in Deutschland verkauften Rosen aus den Niederlanden – bei vielen anderen Herkunftsländern ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit Pestiziden behandelt wurden, allerdings hoch. Dann haben die Blumen außerdem noch einen langen Flug aus Afrika oder Südamerika hinter sich und damit einen großen ökologischen Fußabdruck.

Oder aus der Nachbarschaft?

Besser eignen sich deshalb Schnittblumen aus Mitteleuropa oder direkt aus dem Alten Land. Hier wird der Einsatz von Pestiziden strenger überwacht. Außerdem sind die Transportwege kürzer und die Öko-Bilanz damit besser. Im Frühling sind auch Kirsch- oder Forsythienzweige sehr schön: Sie fangen in der warmen Wohnung vorzeitig an zu blühen und wachsen auch bei uns. Noch dazu halten sie länger als jede Schnittblume.