Weniger ist mehr

Weniger Klamotten, dafür Lieblingsstücke ohne schlechtes Gewissen. Das befreit und schont die Umwelt.

Ein voller Kleiderschrank belastet dich und die Umwelt.

Hand aufs Herz: Trägst du alles, was sich in deinem Kleiderschrank befindet? Was ist mit der letzten Hose aus dem Online-Sale? Und die Schuhe, die so gut aussahen und dann doch drückten? Wer nur Kleidung kauft, die er auch wirklich trägt, handelt bewusster und damit auch nachhaltiger.

Alles neu?

Die Mode-Industrie will uns glauben machen, dass wir nicht nur jedes Jahr, sondern in jeder Saison den neuesten Trends hinterherlaufen müssen. Im ersten Moment scheint Konsum uns sogar zu befriedigen – doch die Freude ist meist nicht von langer Dauer. Denn laut Umfragen tragen die meisten Menschen nur rund ein Drittel ihrer Klamotten regelmäßig! Dabei kosten neue Sachen nicht nur Geld und Zeit, sondern auch Ressourcen.

Minimalismus

Der Trend: Minimalismus. Zahlreiche Blogger haben es sich zur Aufgabe macht, dich beim Ausmisten deines Kleiderschranks zu unterstützen. Ob am Ende 20 oder 30 Kleidungsstücke übrigbleiben, ist fast egal. Wichtig ist, dass ein übersichtlicher Kleiderschrank nicht nur dir die Entscheidung beim Anziehen einfacher macht, sondern auch die Umwelt schont. Aussortierte Sachen kannst du auf dem Flohmarkt oder im Second-Hand-Laden verkaufen oder einfach spenden.

Faire Mode …

Wer einmal gründlich aussortiert hat, sollte auch den nächsten Schritt gehen: Bewusster einkaufen. Also nur Dinge, die du wirklich brauchst – und nicht alles, was du gerne hättest. Woher kommen die Klamotten? Unter welchen Bedingungen wurden sie produziert? Wie schädlich sind die verwendeten Farben? Und wurden dafür Kinder beschäftigt? Zahlreiche Fragen, die du nicht alleine beantworten musst: Wer nach „fairer Mode“ oder „fair fashion“ sucht, wird im Netz schnell fündig.

… hat ihren Preis!

Faire Mode hat ihren Preis. Das aber zu Recht: Denn sie kommt ohne Kinderarbeit, ohne gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen und ohne Umweltverschmutzung aus. Also lieber Qualität zu einem höheren Preis einkaufen, statt Billigteile mit schlechtem Gewissen. Und wer seinen Stil gefunden hat, braucht sowieso nicht ständig Neues. Dann los: Wer kommt mit 30 Teilen aus?