Gärtnern ohne Garten

Gärtnern in der Stadt ist nicht out – im Gegenteil. Neue Modelle wie das Mieten von Gartenparzellen oder Gemeinschaftsgärten haben der Arbeit im Grünen neuen Aufwind verschafft.

Gärtnern ohne Garten

Wer in Hamburg eine Wohnung sucht, ist froh, wenn er eine bezahlbare Bleibe gefunden hat. Der Traum vom eigenen Garten bleibt dabei häufig auf der Strecke. Das bedeutet jedoch nicht, aufs Gärtnern verzichten zu müssen! Wer Lust hat, Gemüse, Kräuter oder Früchte selbst anzubauen, findet in und um Hamburg eine Menge toller Möglichkeiten.

Ganz klassisch: Der Kleingarten

In Hamburg gibt es rund 35.000 Kleingärten, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen. Dabei sind Kleingärten nicht nur für den Anbau von Obst und Gemüse gut: Sie übernehmen auch wichtige Funktionen im stadtökologischen Gefüge, verbessern das Kleinklima und sind Bausteine zur Biotopvernetzung. Und du kannst den Garten nach getaner Arbeit auch zum Erholen nutzen.

Hauptsache ernten

Wer nicht gleich einen eigenen Kleingarten beackern möchte, kann auch eine Gartenparzelle mieten. Du mietest ein Stück Ackerland, einen Garten oder ein Gemüsebeet, das im Vorfeld professionell vorbereitet und bepflanzt wird. Während der Saison kümmerst du dich um „deine“ Parzelle und versorgst dich mit eigenem Gemüse oder Obst. Dabei bekommst du Unterstützung, aber auch Gartengeräte und Werkzeug von den Profis, die dir die Parzelle vermieten.

Hauptsache miteinander

Ganz anders im Gemeinschaftsgarten oder beim „urban gardening“: Hier wird gemeinsam gegärtnert, geerntet und vor allem das Miteinander gelebt. Zahlreiche kleine Nachbarschaftsgärten, aber auch größere Gemeinschaftsgärten bieten die Möglichkeit, gemeinsam zu pflanzen und zu ernten.

Egal wo und wie: Wer am Ende die Früchte der eigenen Arbeit erntet, weiß genau, was er auf dem Teller hat.