FAQ

Das Lastenrad-Förderprogramm der Umweltbehörde geht 2020 in die zweite Runde. Angesichts der aktuellen Situation (Coronavirus) verschiebt sich der Start voraussichtlich auf den Spätsommer. Mit Beginn der zweiten Förderrunde werden die Antragsformulare auf der Website der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) aufrufbar sein. Scroll‘ runter für weitere Informationen zu den Förderbedingungen und der Antragsstellung.

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Fragen & Antworten zur Antragsstellung (Stand 15.05.2020)

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Wer darf einen Antrag stellen?

  • Privatpersonen mit erstem Wohnsitz in Hamburg
  • Vereine und Wohnungseigentümergemeinschaften mit Hauptsitz in Hamburg
  • Unternehmen, Selbständige oder sonstige gewerblich handelnde Personen mit Hauptsitz oder mindestens einer Betriebsstätte in Hamburg
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Was wird gefördert?

  1. Lastenräder, die nicht elektrisch unterstützt werden (Mindestzuladung 40 kg, Radstand größer als 1,30 m).
  2. Lastenräder, die mit einem unterstützenden Elektromotor ausgestattet sind (E-Lastenräder), der nur hinzugeschaltet wird, wenn in die Pedale getreten wird (Höchstgeschwindigkeit 25 km/h), sowie einer Zuladung ab 40 kg bis max. 149 kg (exkl. Fahrer/ Fahrerin; Radstand größer als 1,30 m).
  3. Fahrradanhänger, die für den Lastentransport vorgesehen sind, sofern nachgewiesen wird, dass bereits ein Fahrrad genutzt und dauerhaft zur Verfügung steht.

Als Radstand bezeichnet man den Abstand zwischen der Mitte des vorderen und des hinteren Rades. Wenn du unsicher bist, ob das Lastenrad, das du beschaffen willst, förderfähig ist, wende dich gerne an die IFB: Tel. 040/248 46-560.

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Wie hoch ist der Zuschuss?

33% der förderfähigen Kosten gem. Kostenvoranschlag, aber nicht mehr als

  1. 500,- € bei Lastenrädern
  2. 2.000,- € E-Lastenrädern
  3. 500,- € bei Fahrradanhängern
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Welche Unterlagen muss ich mit dem Antrag einreichen?

  • Kostenvoranschlag [s.a. „Fahrradhändler meines Vertrauens“]
  • Als Privatperson: Kopie des Personalausweises; bei Vorlage einer Kopie des Reisepasses benötigen wir auch eine Kopie der Meldebestätigung
  • Als Unternehmen: Handelsregisterauszug sowie Personalausweis des Vertretungsberechtigten in Kopie
  • Als Verein: Vereinsregisterauszug sowie Personalausweis des Vertretungsberechtigten
  • Ggf. Vollmacht auf IFB-Vordruck
  • Ggf. Verwertungsnachweis für ein verschrottetes Fahrzeug [s.a. Abwrackbonus]
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Kostenvoranschlag

Die Antragsstellenden müssen sich vor Einreichung der Antragsunterlagen mit der Marktlage vertraut machen und Angebote von mindestens drei geeigneten Unternehmen einholen, die sich nicht auf ein einziges Lastenradmodell, sondern auf vergleichbare Modelle beziehen. Dem Antrag beizufügen ist das Angebot für das ausgewählte Lastenrad mit einer kurzen Begründung, warum dieses unter Berücksichtigung deiner individuellen Anforderungen die Kriterien von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit erfüllt.

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Wo kann ich den Antrag auf einen Zuschuss stellen?

Anträge können voraussichtlich ab Spätsommer 2020 bei der IFB gestellt werden. Diese berät dich bei allen Fragen zur Förderung und begleitet dich beim Antragsverfahren. Informationen, die Förderrichtlinie und die Formulare findest du (ab Programmstart) auf der Website der IFB.

Tel. 040/248 46-560 Fax. 040/248 46-432

wirtschaft-1@ifbhh.de

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Kann ich, wenn ich mir gerade ein Lastenrad gekauft habe, die Rechnung einfach bei der IFB einreichen?

Nein, das ist leider nicht möglich.

Die Landeshaushaltsordnung der der Freien und Hansestadt Hamburg schreibt zwingend vor, dass Zuwendungen zur Projektförderung – und um eine solche handelt es sich auch bei Zuschüssen für die Beschaffung von Lastenrädern – nur für Vorhaben bewilligt werden dürfen, die noch nicht begonnen wurden. In dem Augenblick, in dem du ein Lastenrad bestellt oder bereits gekauft hast, gilt das Vorhaben als begonnen.

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Kann ich das Lastenrad bei dem Fahrradhändler meines Vertrauens kaufen?

Grundsätzlich ja.

Da das Förderprogramm aus staatlichen Mitteln (sog. „Steuergelder“) finanziert wird, bist du aufgefordert, dich vor Einholung eines Kostenvoranschlags mit der Marktlage vertraut zu machen und Angebote von mindestens drei geeigneten Unternehmen anzufordern, die sich auf vergleichbare Modelle (nicht auf ein einziges Modell) beziehen. Bitte füge dem Antrag das Angebot bei, dass unter Berücksichtigung deiner individuellen Anforderungen die Kriterien von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit erfüllt, und begründe deine Entscheidung kurz im Antrag. Die IFB behält sich vor, die Vergleichsangebote zu einem späteren Zeitpunkt anzufordern.­­­

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Kann ich einen Zuschuss auch für mehrere Lastenräder beantragen?

JEIN.

  • Pro Haushalt kann je Jahr nur ein Antrag gestellt werden.
  • Vereine und Wohnungseigentümergemeinschaften können pro Jahr Zuschüsse für max. drei Lastenräder beantragen.
  • Unternehmen, Selbständige oder sonstige gewerblich handelnde Personen können pro Jahr für max. zehn Lastenräder Anträge stellen.

(gilt für die Dauer der Förderrichtlinie)

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Kann ich ein neues Lastenrad-Modell entwickeln und bauen lassen und erhalte dafür einen Zuschuss?

Nein, Ausgaben für Entwicklungen von Prototypen werden nicht gefördert.

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Bekommt man auch für ein gebrauchtes Lastenrad einen Zuschuss?

Nein, Ziel der Förderrichtlinie ist es, "mehr Lastenräder auf die Straße zu bringen". Aus diesem Grund wird die Anschaffung von gebrauchten Lastenrädern, e-Lastenrädern sowie zum Lastentransport vorgesehener Fahrradanhänger nicht gefördert.

Dies gilt auch, wenn die Lastenräder überwiegend aus gebrauchten Bauteilen bestehen.

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Kann ich Lastenräder erwerben und sie dann vermieten?

Nein, die Beschaffung von Lastenrädern, e-Lastenrädern sowie zum Lastentransport vorgesehener Fahrradanhänger zur weiteren Vermietung („Leihservice“) wird nicht gefördert.

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Kann ich das Lastenrad wieder verkaufen, wenn ich feststelle, dass es für mich doch nicht geeignet ist?

Ein Verkauf ist frühestens nach drei Jahren möglich.

Mit dem Antrag verpflichtest du dich, die Lastenräder bzw. die Gespanne oder die Fahrradanhänger selbst bzw. für den beantragten Zweck zu nutzen und sie nicht vor Ablauf dieser Frist zu veräußern.

Bei Nicht-Einhaltung der eingegangenen Verpflichtungen, ist der Zuschuss zurückzuzahlen.

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Was mache ich, wenn mir das Lastenrad gestohlen wird?

Bitte informiere die IFB. Sofern der Diebstahl bei der Polizei zur Anzeige gebracht wurde und diese bei der IFB vorgelegt wird, ist der Zuschuss nicht zurückzuzahlen.

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Kann ich das Lastenrad mitnehmen, wenn ich aus beruflichen oder privaten Gründen Hamburg verlassen muss?

Nein. Im Falle eines Wegzuges aus Hamburg sowie einer Mitnahme des Rades ist der Zuschuss grundsätzlich zurückzuzahlen. Es besteht aber die Möglichkeit, das Rad an einen in Hamburg wohnhaften, bzw. gewerblich angesiedelten Rechtsnachfolger zu veräußern, sofern die Einhaltung der Förderrichtlinie sowie der ggf. im Bewilligungsbescheid gemachten Auflagen sichergestellt ist. Die IFB ist hierüber schriftlich zu informieren.

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Wie bekomme ich den extra Zuschuss, wenn ich gerade ein mit Benzin oder Dieselkraftstoff betriebenes Fahrzeug aufgegeben habe?

Wenn du spätestens sechs Monate vor der Antragstellung ein mit Benzin oder Dieselkraftstoff betriebenes Fahrzeug verschrottet hast, kannst du für die Beschaffung eines Lastenrades bzw. e-Lastenrades einen zusätzlichen Abwrackbonus in Höhe von einmalig 500 € beantragen. Dies gilt für Fahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen

  • M1 = Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit höchstens acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz
  • N 1 = Fahrzeuge zur Güterbeförderung mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen
  • L1e bis L7e = Kleinkrafträder

Dem Antrag auf Zuwendung ist der Verwertungsnachweis eines Altfahrzeug-Demontagebetriebes oder einer Annahmestelle für Altfahrzeuge vorzulegen. Den benötigst du übrigens auch für die Zulassungsstelle, wenn das Fahrzeug außer Betrieb gesetzt werden soll.

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Wieviel Zeit habe ich nach Erhalt der Förderzusage, um das Lastenrad zu beschaffen?

Sechs Monate nach Erhalt der Förderzusage sollte das Lastenrad bestellt und geliefert worden sein. Hast du dich für einen „Kauf auf Raten“ entschieden, kann der Auszahlungsantrag erst nach voller Belegung des Gesamtkaufpreises gestellt werden. Bitte beachte daher, dass du innerhalb der sechsmonatigen Frist die letzte Teilrate geleistet und den Auszahlungsantrag bei der IFB gestellt hast.

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Kann ich mich nach Erhalt der Förderzusage noch entscheiden, ein anderes Lastenrad zu kaufen als im Kostenvoranschlag vorgesehen?

Entscheidst du dich nach Erhalt der Förderzusage für ein anderes Lastenradmodell als im Kostenvoranschlag genannt, verfällt der Anspruch auf Auszahlung des Zuschusses (auflösende Bedingung).

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Wann bekomme ich den Zuschuss ausgezahlt?

Der Zuschuss (Fördermittel) wird ausgezahlt, nachdem du den Verwendungsnachweis vorgelegt hast und dieser durch die IFB geprüft wurde.

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Muss ich eigentlich nachweisen, dass ich mir ein Lastenrad beschafft habe?

Ja. Die Bestimmungen der Landeshaushaltsordnung erfordern es, dass die Zuwendungsempfängerinnen und -empfänger – in diesem Fall du – einen sogenannten Verwendungsnachweis vorlegen.

Bitte lege den Verwendungsnachweis spätestens vier Wochen nachdem der Förderzweck erfüllt worden ist (Lastenrad oder Fahrradanhänger wurde geliefert und bezahlt), vor. Folgende Unterlagen sind beizufügen:

  • Schlussrechnung (Kopie)
  • Zahlungsnachweis (Kopie)
  • Lieferschein mit Angabe der Rahmennummer (Kopie)
  • Ein Foto von dem/ den erworbenen Lastenrad/ -rädern oder Fahrradanhänger/ -anhängern, auf dem gut sichtbar die Aufkleber „#moinzukunft“ angebracht sind, den du mit dem Förderbescheid erhalten hast.
  • Formular Auszahlungsantrag/Verwendungsnachweis der IFB
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Was passiert eigentlich, wenn ich bei der Antragstellung noch nicht alle Informationen einreichen konnte?

Anträge, die unvollständig sind oder sonstige Mängel aufweisen, werden nur unter dem Vorbehalt der Ergänzung und Überarbeitung entgegengenommen.

Fehlende Unterlagen sollten deshalb möglichst zeitnah nachgereicht werden. Erfolgt dies nicht spätestens innerhalb der nächsten drei Monate, wird der Antrag abgelehnt werden.