Shoppen mit Köpfchen

Weihnachtsvorbereitungen ohne das Internet? Kaum mehr vorstellbar. Damit du beim Online-Shopping dem Klima nicht unnötig schadest, solltest du ein paar Dinge beachten.

Augen auf beim Weihnachts-Shopping!

Noch schnell einen Fotokalender für das neue Jahr bestellen, für die beste Freundin das neue Buch der Lieblingsautorin und für dich selber vielleicht etwas Neues zum Anziehen…? Im Netz ist alles schnell bestellt – vor Weihnachten kann uns das manch stressigen Einkaufsbummel in der Stadt ersparen. Praktisch für uns, ein Alptraum für das Klima.

Planung ist alles

Dabei kannst du beim Online-Einkauf ganz einfach auch ans Klima denken. Was brauche ich wirklich? Und wo bekomme ich es online? Wer seine Einkäufe plant und bündelt, hält die Umweltbelastung gering. Fatal sind vor allem Einzelbestellungen bei vielen unterschiedlichen Onlinehändlern: Denn viele Pakete bedeuten viele Lieferfahrten und mehr Verpackung. Wenn dann noch zwei oder drei Versuche unternommen werden müssen, um das Paket zuzustellen, schießt der Schadstoffausstoß in die Höhe. Vielleicht gibt es ja in deiner Nähe eine Packstation oder eine Poststelle, an die du dir das Paket liefern lassen kannst? Häufig hast du es dann schneller, als wenn du es nach dem dritten Zustellversuch in der Filiale abholst.

Retouren, nein danke…

Wer seine Käufe gut plant, kann zudem die meisten Retouren vermeiden. Bei Bekleidung werden bis zu 40 Prozent aller bestellten Artikel zurückgeschickt – das verursacht dann gleich noch eine zweite Lieferung, die sich beim Kauf im Laden vermeiden lässt. Gerade in einer Stadt wie Hamburg bekommst du vieles direkt im Geschäft. Noch dazu ohne Karton, Styropor und Plastikfolie. Mittlerweile kann man bei Online-Shops auch angeben, dass auch ein gebrauchter Karton verwendet werden kann oder man auf Füllmaterial aus Plastik verzichtet.

Mitdenken gefragt!

Schnäppchenjäger aufgepasst: Wer meint, durch Bestellungen bei vielen verschiedenen Händlern den kleinsten Preis zu erwischen, wird am Ende häufig enttäuscht. Denn dann zahlst du auch drei oder vier Mal Lieferkosten. Oder frag Nachbarn und Freunde, ob du ihnen etwas mitbestellen kannst! Dann teilt ihr euch nicht nur die Lieferkosten, auch der Versand lohnt sich dann richtig. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Online-Shops, in denen du plastikfrei einkaufen kannst.